Zentralrat tagte in Olten

 

Sitzung des Zentralrates vom 3. November 2018 


 

Am Samstag, 3. November, trafen sich im Syna Zentralsekretariat in Olten 15 engagierte und interessierte Männer und Frauen aus der KAB sowie von Brücke · Le pont und «ethik22», um die zukünftige Gestaltung unserer Bewegung zu diskutieren.

 

Nach einer Einstimmung und einem kurzen Lagebericht von KAB-Präsident Hans Gisler kamen die beiden KAB-Töchter Brücke · Le pont-le pont und «ethik22» zu Wort. Armin Hürner, KAB Vertreter im Brücke · Le pont-Vorstand und Vize-Präsident sowie Yvonne Buschor, Präsidentin von Brücke · Le pont-le pont mussten leider berichten, dass die momentane Situation von Brücke · Le pont nicht gut aussieht. Während der Konkurrenzdruck unter den Hilfswerken immer stärker wird, gehen die Spendengelder laufend zurück. Hinzu kommt, dass auch die ideelle wie v.a. finanzielle Unterstützung durch die Politik (DEZA) unter dem gegenwärtigen Bundesrat Cassis zunehmend sinkt. Die Teilnehmenden hatten aber sehr gute Vorschläge, wie wir unser Hilfswerk in diesen aktuellen Schwierigkeiten unterstützen können. Wir alle sind optimistisch, dass wir auch diese Hürde meistern werden.

 

Erfreulicher waren die Rückmeldungen von Christina Sasaki und Xaver von Atzigen, welche als Vertreter von «ethik22» angereist waren. Auch hier gibt es noch einige grosse Hürden zu nehmen. Offen ist nach wie vor, ob «ethik22» eine Steuerbefreiung durch den Kanton Zürich bekommt. Die Zeichen sind leider zurzeit nicht sehr optimistisch. Der Vorstand wie auch die Institutsleitung sind dabei entsprechende Massnahmen in die Wege zu leiten. Erfreulicherweise kann «ethik22» im laufenden Jahr ein konstantes Wachstum vermelden. Sowohl die Zahlen der Newsletter-Leser, der Magazin-Abonnenten wie auch der Mitglieder sind gewachsen. Auch das ethikCafé verläuft erfolgreich (vgl. Bericht auf Seite 6).

 

Danach wurden verschiedene Themen diskutiert. Die Resultate daraus werden zum Teil an der kommenden GV zur Abstimmung vorgelegt. Darunter waren die Reglemente des Zentralrats und des neuen Projektfonds, mögliche Handlungsfelder der verschiedenen Ebenen unserer Bewegung, Möglichkeiten einer Anpassung der Struktur der KAB. Ausserdem fand eine Debatte über den Namen unseres Vereins statt, welche an der nächsten GV weitergeführt und abgeschlossen werden soll.

 

Bei den intensiven Diskussionen ging beinahe die Zeit vergessen und so überzogen wir die Zeit um mehr als eine Stunde, bevor wir uns mit vielen neuen Ideen und Anregungen gerüstet auf den Heimweg machten. Herzlichen Dank an alle, die sich für unseren Verband ins Zeug legen.