Unser Hilfswerk Brücke · Le pont                

 


 

 

 

 

Was tut das Hilfswerk?

 

Brücke - Le pont ist das Hilfswerk der KAB und von Travail.Suisse.


Über die „Brücke“ unterstützen wir benachteiligte Menschen in Afrika und Lateinamerika: Arbeiterinnen und Arbeiter, Arbeitslose und ungebildete Personen, Jugendliche und Kinder.

 

 

Rund 35 Projekte verbessern unter dem Motto „Arbeit in Würde“ die Arbeits- und Lebensbedingungen zahlreicher Menschen und Gruppen. Die Schwerpunkte sind:

 

  • Einkommensförderung,
  • Berufsbildung
  • Durchsetzung der Arbeitsrechte.


 

Helfen auch Sie uns helfen! Unterstützen Sie die Arbeit mit einer Spende! PC-Kto: 90-13318-2, z.B. über unsere Webseite

Vielen Dank!

 

Informieren Sie sich über die Projekte auf der Homepage von Brücke • Le pont oder bei der Geschäftsstelle in Freiburg info(at)bruecke-lepont.ch .  Download Projektbroschüre 2017

 

 

KAB: Gründerin von Brücke • Le pont


Anfang der 1950er Jahre brachte August Steffen, damaliger Zentralsekretär der KAB Schweiz, erschütternde Berichte über die Armut in der Dritten Welt aus einer internationalen Tagung in Brüssel mit nach Hause.

Den Hilfeappell leitete er an die KAB-Sektionen weiter. Ruedi Vogel, ein Schlosser der Saurer-Werke in Arbon, informierte seine Arbeiterkollegen über die Not der Menschen und

sammelte am Zahltag Geld. Das gute Beispiel machte Schule. Überall in der Schweiz gründeten KAB-Mitglieder Betriebs- und Missionsgruppen.

Die ersten Projekte, die unterstützt wurden, waren das Sozialzentrum Msimbazi in Dar-es-Salaam (Tansania) und die Handwerkerschule Taitung (Taiwan). Die Koordinationsarbeit leistete Josef Mauchle, Präsident der KAB St. Gallen, ehrenamtlich.


1956 gründete die KAB Schweiz das Hilfswerk Brücke der Bruderhilfe als ihr offizielles Solidaritätswerk. Das Büro wurde in Zürich eingerichtet.

 

Die Solidaritätswelle erfasste auch die Gewerkschaften. Ab 1957 propagierte Bruno Gruber, Zentralsekretär des Christlich-Nationalen Gewerkschaftsbundes CNG (heute Travail.Suisse), die Errichtung eines Solidaritätsfonds für die Ausbildung von Gewerkschaftern in Entwicklungsländern. 1959 konnte der Fonds eingerichtet werden. 1970 wurde in Genf die Stiftung CECOTRET, Zentrum für technische Zusammenarbeit, gegründet.

 

1995 fusionierten die beiden Werke Brücke der Bruderhilfe und CECOTRET und verlegten den Sitz der Geschäftsstelle ins freiburgische St. Ursen. Seit 2000 heisst das gemeinsame Hilfswerk Brücke • Le pont. 2003 verlegte es seine Geschäftsstelle in die Stadt Freiburg.

 

 

 



 
Testament-Ratgeber

 

Brücke · Le pont hat eine sehr informative Broschüre zum Thema "Nachlass regeln - Testament verfassen" produziert.

Sie kann gratis bestellt werden über Tel. 026 425 51 51 oder per Email: sereti.venzin@bruecke-lepont.ch

 

 

 

 

 

 

      

Beispiele von Engagements der KAB für Brücke · Le pont in den Entwicklungsländern

 

KAB Luzern: Programm Brasilien
Zugang zu Berufsbildung und Landrechten


In Brasilien ist die Kluft zwischen arm und reich am grössten in ganz Lateinamerika. Im armen Nordosten werden viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern von ihrem Land vertrieben, weil die Landreform nicht umgesetzt wird. Jugendliche in den Armenquartieren der Städte haben kaum Zugang zu Berufsbildung. Dementsprechend schlecht sind ihre Chancen, sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten.



Das Programm Brasilien greift diese Anliegen auf. In den Städten Recife und Teresina erhöhen Berufsbildungskurse die Chancen von Jugendlichen und Frauen auf dem Arbeitsmarkt oder befähigen sie, sich selbständig zu machen. In den ländlichen Gebieten des Bundesstaats Pi-auí unterstützt Brücke · Le pont landlose Familien und LandarbeiterInnen im Kampf um ein Stück Land, um menschliche Arbeitsbedingungen und einen gerechten Lohn. Frauengruppen werden bei einkommensbilden-den Aktivitäten unterstützt.


Informationsarbeit über Bürger- und soziale Rechte und Pflichten befähigt die Projektbeteiligten, ihre Anliegen bei den Behörden einzubringen.

 

KAB St. Gallen: Projekt „Teresina“ in Brasilien

Landfrauen nehmen ihr Leben in die Hand

 

 

Im trockenen Nordosten von Brasilien sind die Frauen nicht nur von der ungerechten Landverteilung und der Trockenheit betroffen, sondern auch von der Diskriminierung als Frauen.


Das „Landfrauenkollektiv“, das rund 500 Frauen in 50 Gruppen vereinigt, informiert sie über ihre Rechte und kämpft für den Zugang zu Bildung und Gesundheit sowie für würdige Arbeitbedingungen.


Es berät und begleitet jährlich drei Frauengruppen bei ihren Einkommen bildenden Aktivitäten in Landbau, Kleintierzucht und Verarbeitung von Agrarprodukten und und unterstützt sie bei der Gründung von Kleinunternehmen.

 

KAB Thurgau: Projekt "Palimé" in Togo

Rotes Palmöl verhindert Blindheit


Das traditionell hergestellte rote Palmöl enthält wertvolle Nährstoffe, ganz im Gegensatz zum industriellen Palmöl, das die Weltmärkte überschwemmt. Reich an Provitamin A wirkt es präventiv gegen Nachtblindheit, unter der in Afrika viele Menschen leiden.

 

 

Nun sind ca. 500 Frauen daran, die Qualität des Öls zu verbessern. Sie haben sich organisiert und eine motorisierte Ölpresse angeschafft. Sie wollen das Öl kostengünstig produzieren, damit es auch für arme Leute erschwinglich ist. Zudem verbessern 500 Bauern die Qualität der Palmnüsse durch eine intensive Pflege der Palmen und die Auswahl der Sorten.

 

Das Projekt setzt beim Verkauf an: die nachgefragten Qualität und Mengen wurden auf den Märkten eruiert. Entsprechend organisieren sich Bauern, Ölherstellerinnen und Verkäuferinnen.

 

Daüber hinaus engagierten sich kantonalen KAB's für einzelne Projekte.