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Die KAB-Pyramide, die anlässlich der Delegiertenversammlung im Frühjahr 2003 in Menznau erstmals präsentiert wurde, ruht auf einem gleichseitigen Dreieck und gibt Antwort auf die Fragen:
Was ist und was will die KAB?
Der Hinweis auf allen drei Seiten am Fundament der Pyramide: Christlich verankert informiert, dass die KAB sich in Theorie und Praxis auf christliche Werte stützt. Die Christliche Sozialethik und ganz besonders die Katholischen Soziallehre sind dabei wegweisend.
Die Pyramidenspitze weist mit der Aussage: Orientierung geben auf den Auftrag der KAB hin. Dieser versteht sich intern in den eigenen Reihen wie gegen aussen in die verschiedenen Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.
Jede der drei Seitenflächen nimmt einen bestimmtem Bereich auf, in welchem die KAB aktiv sein will.
Bewegung für eine lebendige Kirche sein Diese Aussage weist auf die Verbundenheit der KAB mit der Kirche hin, bringt aber auch zum Ausdruck, dass sie zusammen mit der Kirche unterwegs ist. So sind ihr Verlautbarungen des Vatikanums II, der Synode 72 wie des Auswertungsberichtes der ökumenischen Konsultation:
Welche Zukunft wollen wir?
Wichtige Marksteine, an denen sie sich orientiert. Folgerichtig setzt sich die KAB mit Nachdruck ein, wenn zentrale Aussagen aus wirtschaftlichen Gründen durchlöchert werden, wie heute zum Beispiel der Sonntag als gemeinsamer Tag der Ruhe und der Besinnung. Aber nicht weniger setzt sie sich zur Wehr, wenn an überfälligen Standpunkten festgehalten und selbst klärende Diskussionen unterdrückt werden. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die eucharistische Gastfreundschaft, an die Rolle der Laientheologen, an den Pflichtzölibat und die Frauenordination.
Gesellschaft mitgestalten Die zweite Pyramidenseite sagt, dass die KAB bei der Gestaltung der Gesellschaft aktiv sein soll. Das kann ihr nur gelingen, wenn sie politisch ist. Sie ist jedoch keiner Partei verpflichtet. Sie politisiert aus christlicher Verantwortung. Personalität, Solidarität und Subsidiarität dürfen deshalb nicht nur in ihrem Leitbild stehen, sie müssen umgesetzt werden. Die Goldene Regel animiert zu einer gerechteren Ordnung in der Welt. Menschen, welche sich nicht oder ungenügend wehren können, dürfen bei der KAB Unterstützung erwarten. Wenn ihr deshalb ab und zu Linksdrall vorgehalten wird, so können wir getrost entgegnen: Das Herz schlägt nun einmal links.
Gemeinschaft pflegen Dass das kollegiale Verhalten in der KAB ein zentrales Anliegen ist, kommt mit der dritten Pyramidenseite zum Ausdruck. Die zahlreichen Sektionen wie die Kantonalverbände bieten dazu viele Möglichkeiten an. Die KAB Schweiz lädt durch ihr Ressort Freizeit und Reisen im Laufe jeden Jahres zu verschiedenen bildenden und erholsamen Reisen und Lagern ein.
Die drei Seiten der Pyramide bilden ein Ganzes. Sie zusammen bürgen dafür, dass Probleme nicht einseitig angegangen werden und dass vor allem die Ursache bei einer Lösungssuche miteinbezogen wird. Eine wichtige Rolle fällt dabei unserm Verbandsorgan, dem treffpunkt zu. Seine mutige Stimme unterstützt den von der KAB gewählten Dreischritt:
Sehen, Urteilen, Handeln

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