Geschichte

 

Die Geschichte der KAB ist vielfältig und hängt in der Schweiz nicht nur eng mit jener des Katholizismus zusammen, sondern auch jener der Arbeiterbewegung.


Innerhalb der Katholischen Kirche ist die KAB tragender Pfeiler der Katholischen Soziallehre.

Am 29. Januar 1899 wurde in St.Gallen der Katholische Arbeiterverein St.Gallen Dom gegründet, aus der die heutige KAB entstanden ist. Die lokale Organisation wuchs sehr bald zu einer schweizerischen Bewegung. Die KAB zählt heute knapp 10'000 Mitglieder.

 

Rasche Ausbreitung
Gründer des Katholischen Arbeitervereins St.Gallen Dom war Johann Baptist Jung, Religionslehrer an der Kantonsschule St.Gallen. Diese Gründung stützte sich auf die Sozialenzyklika Rerum Novarum von Papst Leo XIII. und war ein Gegengewicht auf die sozialistischen Ideen und Gewerkschaften.

Bereits im ersten Jahr seines Bestehens wurden Selbsthilfe-Organisationen gegründet. Es folgte der Aufbau von christlichen Gewerkschaften und Parteien. Die Vereine wandelten sich im Laufe der Geschichte zur Katholischen Arbeitnehmerinnenund Arbeitnehmer-Bewegung KAB.

 

Diese arbeitet auf drei Ebenen:

 

  • auf der lokalen (pfarreilichen) in den Sektionen
  • auf Kantonsgebiet (die Kantonalverbände) und
  • auf schweizerischer Ebene (der KAB Schweiz)

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Geschichte: Trilogie zum 100sten
Heft 1 Vergangenheit

Heft 2 Gegenwart

Heft 3 Zukunft

      

Gehandelt wurde aus Betroffenheit
Ziel und Zweck der KAB Gründung war die materielle und geistige Besserstellung der Arbeiterinnen und Arbeiter mit ihren Familien. Gehandelt wurde aus Betroffenheit. Frauen und Männer halfen, die sozialpolitischen Themen auf allen Ebenen zum Wohle der Arbeiterschicht umzusetzen.

 

Über die Arbeiterseelsorge wurden die Kirchenleitungen gefordert, ihre Aufgaben wahrzunehmen. Fragen zur christlichen Sozialethik, Wertfragen, waren immer Kriterien fürs Sehen, Urteilen und Handeln.

 

Brücke der Bruderhilfe

Es folgte der Aufbau der Entwicklungs-Zusammenarbeit. 1955 wurde das Hilfswerk Brücke der Bruderhilfe gegründet. 1995 erfolgte die Erweiterung zu Brücke-Cecotret: Cecotret vom Christlich Nationalen Gewerkschaftsbund CNG (heute Travail Suisse) und die Brücke der Bruderhilfe von der KAB legten ihre Tätigkeiten zusammen, um vereint starker wirken zu können. Heute nennt sich das HIlfswerk "Brücke Le pont".

 

1966 wurde das Sozialinstitut als Drehscheibe für die verbandseigene Erwachsenenbildung sowie Informations- und Beratungs- und Dokumentationsstelle für soziale Fragen gegründet.


Der Treffpunkt ist das offizielle Verbandsorgan und thematisiert nicht nur verbandsinterne, sondern gesellschaftliche Frage aus der Sicht der christlichen Ethik und der Perspektive der Arbeitenden.