Generalversammlung 2019 

 

 

23. März 2019, Pfarreizentrum St. Josef, Zürich 

Motto:

Menschen brauchen Wurzeln


 


 

 Generalversammlung der KAB – Schweiz

 mit Neuausrichtung zu einer christlichen Sozialbewegung

 

 

Abstimmung durch die Delegierten

 

 

 

Armin Hürner, Hans Gisler, Werner Schwarzer 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Rückbesinnung auf die Wurzeln der katholischen Arbeiterinnen- und Arbeiter-Bewegung KAB und der Namensanpassung zu „KAB Schweiz – Christliche Sozialbewegung" wurde an der Generalversammlung am Samstagnachmittag im Pfarreizentrum St. Josef eine Neuausrichtung des Einsatzfeldes propagiert. Die Zielgruppen sind nicht mehr nur die katholischen Arbeiterinnen und Arbeiter. Man will sich in den Pfarreien und Gemeinden für gerechtere Lebensbedingungen und ein friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedenster Religionen und Kulturen einsetzen. Wurzeln und Grundlage bleiben wie zur Gründerzeit die christliche Sozialethik und die katholische Soziallehre.

 

Verband effizient geführt 

 

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche St. Josef und einer Pause mit Kaffee und Zopf wurde die Generalversammlung eröffnet. Anwesend waren etwa 100 Personen aus der ganzen Schweiz, unter Ihnen auch Vertreter des Vereins für christliche Sozialethik „ethik22" und der Union der Christlichsozialen Schweiz. Davon waren 70 Stimmberechtigte. Präsident Hans Gisler begrüsste zur GV und dankte Vizepräsident Werner Schwarzer, der alles vorbereitet hatte. Es folgte die Behandlung der einzelnen Geschäftstraktanden, von denen die Meisten, einige nach intensiver Diskussion, einstimmig angenommen wurden. So zuerst das Protokoll der Delegiertenversammlung vom 7. April in Zürich und der Jahresbericht 2018. Für die Abnahme der Jahresrechnung 2018 ging das Wort an die Revisoren Kurt Furrer und Toni Walker, wobei letzterer nicht anwesend war. Kurt Furrer bestätigte, dass der Verband effizient geführt und auch von den Zahlen her alles in Ordnung war. Die Jahresrechnung 2018 wurde genehmigt und der Vorstand einstimmig entlastet.

 

Mehr Frauen als Männer anwesend 

 

Vom Vorstand wurde beantragt, die Mitgliederbeiträge unverändert beizubehalten. Das Budget 2019 mit Mehreinnahmen von 8700 Franken wurde angenommen. Ein Projektfond in der Höhe von 4000 Franken wurde mit 61 Stimmen angenommen. Die Einnahmen gingen allerdings infolge Mitgliederschwunds zurück. Trotzdem wurde für das nächste Jahr ein möglicher Ueberschuss vorausgesagt. Bei den Wahlen wurden Präsident Hans Gisler und die Vorstandsmitglieder Werner Schwarzer und Armin Hürner im Amt bestätigt. Zwischendurch wurde festgestellt, dass zum ersten Mal mehr Frauen als Männer anwesend waren. Dies wertete man als gutes Zeichen. Die Frauen sollten auch im Vorstand mitarbeiten. Dieser wurde einstimmig bevollmächtigt, während des Jahres Leute wegen Mitarbeit im Vorstand anzufragen. Nachdem Kurt Furrer als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission GPK demissioniert hatte, wurde Paul Jans in Abwesenheit als neues Mitglied der GPK gewählt. Bei der Sitzung des Zentralrates am 26. Oktober 2019 wird jedermann teilnehmen können. Eine rege Diskussion gab es über die Entschädigungen der Vorstandsmitglieder. Die Reglemente wurden ebenfalls einstimmig angenommen.

 

Die Gesellschaft prägen 

 

Wichtigster Programmpunkt war die Statutenrevision, die ausgiebig besprochen wurde. Als grundlegend wurde die inhaltliche Erweiterung des Namens mit „Christliche Sozialbewegung" angesprochen. Man will nicht mehr nur Katholiken, sondern auch Andersgläubige ansprechen. Der neue Text des „Artikel 3 Aufgaben der KAB" wurde rege diskutiert. Eine genauere Formulierung wurde verlangt und mehrheitlich angenommen. Auch zu anderen Artikeln wurden praktischere Formulierungen gefordert. Verschiedenes wurde neu eingefügt oder ein alter Wortlaut wieder eingesetzt. Schlussendlich wurden die neuen Statuten einstimmig angenommen. Bei der allgemeinen Umfrage gab es interessante Voten zu „Brücke Le pont" und „ethik22". Unter „Verschiedenes" wurde abschliessend gefordert, Einfluss in die Gesellschaft zu nehmen und sie zu prägen. Die Generalversammlung wurde mit dem gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen.

 

Altstetten, 27.3.2018, Theodor Looser